Gefühle und Emotionen – Was ist der Unterschied?

Wenn wir über Gefühle und Emotionen sprechen, dann verwenden wir sie meistens als Synonym. Doch lasst uns einmal genauer hinschauen:

Ein Gefühl kannst du nur fühlen, weil der dazu gehörige Sinneseindruck auf physiologischer Ebene ausgelöst wird. Das kann bei jedem unterschiedlich aussehen, doch meistens ähneln sich die sogenannten Empfindungen. Wenn wir wütend sind, spüren wir das in unserem Körper zum Beispiel durch Schwitzen, einen engen Brustkorb, angespannte Muskeln oder einen Kloß im Hals.

Das empfundene Gefühl aktiviert unsere Lebensenergie und es kommen eine Reihe von Emotionen dazu, die neurologisch und chemisch an einer Kette hängen. E-Motion = Energy in Motion (Energie in Bewegung)

Wenn du beispielsweise Wut empfindest, dann bist du gleichzeitig auch gefrustet. Und wenn du gefrustet bist, dann verurteilst du. Und im Zuge dessen bist du ungeduldig. Und wenn du ungeduldig bist, wirst du unsicher. Und aus der Unsicherheit heraus wist du neidisch. Und wenn du neidisch bist, bist du eifersüchtig. Und wenn du eifersüchtig bist, gehst du in Konkurrenz und wenn du in Konkurrenz bist, dann verschließt du dich ganz.

Oder du empfindest Liebe, dann fühlst du auch Freude. Und wenn du dich freust, dann bist du nachsichtig. Und wenn du nachsichtig bist, hast du Geduld. Und wenn du geduldig bist, dann bist du selbstsicher. Und aus der Selbstsicherheit heraus bist du mitfühlend. Und wenn du mitfühlend bist, dann öffnest du dich ganz, das heißt, du öffnest dein Herz für alles und jeden und auch für die Gefühle von anderen. Denn dein Herz ist groß genug um allen Gefühlen ein Zuhause zu geben, da es wortwörtlich heißt: Geh-hin-und-fühle!

Interessanterweise stammen die Emotionen aus der Vergangenheit, da sie ursprünglich ein Gedanke von dir waren, der sich dir als Erfahrung gezeigt hat. Diese Erfahrung ließ dich in der Vergangenheit etwas fühlen und je nach Situation, können sogenannte Trigger die Kettenreaktion von Emotionen wieder auslösen. Daher ist es wichtig einmal zu reflektieren, mit welchen Gefühlen und Emotionen du dich identifizieren möchtest. Dann kannst du den Spieß einfach umdrehen und dein Wunschgefühl mit den dazugehörigen Wunschemotionen fühlen, damit die passende Erfahrung zu dir finden kann!

Welche Gefühle und Emotionen nimmst du mit in deine Zukunft?

Mehr zum Thema „Denken und Fühlen“ kannst du in meinem Workbook lernen.

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